Das Enzian-Dirndel

Kathrein, das Enzian-Dirndel oder auch die Zigeunerin hat kein leichtes Leben im Dorf. Als lediges Waisenkind wurde sie in der Gemeinde herumgereicht und nicht gut behandelt. Nur Quirin, der Holzknecht, hat immer zu ihr gehalten und sie beschützt. Als sie wieder Zuflucht bei ihm sucht, kommt der Pfarrer wegen des Geredes im Dorf zu ihm. Quirin erzählt dem Pfarrer, wie Kathrein tatsächlich behandelt wurde. Darauf verspricht dieser ihr zu helfen. Er bringt sie beim reichsten Bauern im Dorf unter, nicht ahnend, dass der Sohn Uli Kathrein liebt, diese ihn aber immer zurück weist. Uli soll allerdings eine reiche Müllerstochter heiraten und bestellt trotzig das Aufgebot. Als jedoch sein Bauernhof abbrennt, will die reiche Braut nichts mehr von Uli wissen. Schweren Herzens gibt Quirin, der Kathrein ebenfalls liebt, den Weg zur Hochzeit von Kathrein und Uli frei.