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Im Himmel kummt doch widder alles zamm
Das Stück spielt Ende des 16. Jahrhunderts im Schloss des Fürsten Philipp Geyer, einem Neffen des berühtem Bauer-Führers Florian Geyer. Um etwa 1590 will Philipp Geyer die evangelische Lehre in Reinsbronn einführen, wo er einige Jahre zuvor ein Schloss hat errichten lassen. Doch der Bischof von Würzburg will dies nicht zulassen und schickt einen katholischen Pfarrer zum Predigen nach Reinsbronn. Philipp Geyer dagegen hat einen evangelischen Pfarrer eingesetzt, der ebenfalls predigt. So beschließt der katholische Bischof, den evangelischen Pfarrer entführen zu lassen. So weit der reelle geschichtliche Hintergrund. Erfunden ist die Liebesgeschichte zwischen Sigmund, dem evangelischen Sohn Philipps, und Anna, der katholischen Haushälterin des katholischen Pfarrers.

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