Silvia Pomej
hatte das Pech im morbiden Wien geboren worden zu sein, wo ein Künstler erst ca. 50 Jahre nach seinem Tod ein wenig Würdigung erhalten kann. Nach einer kaufmännischen Lehre beim Staat unterbezahlt, holte sie abends via Volkshochschule die Handelskammermatura nach, um hernach aus Interesse an der menschlichen Spezies Psychologie studieren zu können.
Als freischaffende Autorin lebt sie vornehmlich von der Hand in den Mund. Von den zahlreichen Manuskripten erlangten wenige die erhoffte Publizität, wie einige Kurzgeschichten und Lustspiele, die im Verlag erhältlich sind. Alle durchwegs Lachschlager, denn das reale Leben ist tragisch genug und ihr eigenes gleicht fast einer Realsatire.
Wohlweislich blieb sie unverehelicht und kinderlos, um sich in der Blüte ihrer Jahre ganz der Kunst verschreiben zu können. Außer in ihren amüsanten Schriften äußert sich ihr Schaffen seit einigen Jahren auch im Comicbereich. Der Arbeitsaffe Bongo (ihr alter ego) lebt bei einer alten Dame, die ihm den frech dahin plappernden Papagei Ara stets vorzieht. Er wird zudem noch von ihrem subversivem Enkel Pit genervt. Dieser sympathische Antiheld Bongo plus seine Quälgeister schafften es bis dato in die Wiener Bezirkszeitung sowie in die Barbara Karlich Show zum Thema: Ich bin vom Pech verfolgt!
Ihre neuesten "Streiche" sind zwei Kurzgeschichten-Bücher für Freunde des schwarzen Humors mit dem Titel: Sehr schrullige Short-Stories sowie Soziopathen sterben selten - erschienen bei Novumeco.

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